Luzie tanzt     

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Choreographie und Auftritt

Zähle Deine Musik aus und codiere die gesamte Choreographie auf einem Zettel. Eine gute Hilfe bekommst Du im "Dogdance"-Buch von Denise Nardelli und Inka Burow.

Oder Du nimmst Dir die Musik und gehst dazu, probierst Tricks und schaust, was passt. Welche Art der Erarbeitung Dir mehr liegt, musst Du ausprobieren.

Die Musik solltest Du im Schlaf kennen, eventuell eine CD oder Cassette anfertigen, die Du immer während der Autofahrt hören kannst.

Stelle Dir vor Deinem inneren Auge vor, welche Bewegungen zur Musik passen, weiche Drehungen, harte Breaks etc.

                          Robin beim Sprungtraining   Sei kreativ, alles ist möglich :-)))

Nimm für die erste Choreographie Tricks, die sicher sitzen und Musik, die Du gut überblickst. Die erste ist immer die schwierigste. Tolle neue Dinge, die aber noch nicht sicher sind, kannst Du ja in Ruhe in das nächste Stück einbauen.

Natürlich musst Du schauen, dass die Bewegungen auch passen. Tricks sind normalerweise langsamer als normale Fussarbeit.

Plane die Highlights Deiner Choreographie und lege andere Bewegungen drumherum.

Schaffe Dir ein wenig Luft durch Passagen, in denen Du Fussarbeit zeigst. Wenn Du Trick an Trick reihst, bricht Dir der schöne Aufbau eventuell schnell auseinander.

Immer gleichmässig Tricks in den Ablauf packen, die der Hund gerne ausführt.

Kombiniere unterschiedliche Kunststücke miteinander, so dass der Ablauf abwechslungsreich wird.                 

Jeden Trick zeige höchstens zweimal, ansonsten schneide die Musik kürzer.

Übe zuerst alleine, bis alle Bewegungen sitzen.

Fange langsam an, einzelne Teile der Choreographie zusammen mit Deinem Hund zu üben.

Nicht immer den kompletten Tanz üben.

Setze Sequenzen von hinten nach vorne zusammen. Unbekanntes immer davor setzen, damit die Sicherheit nach hinten ansteigt.

Es ist hilfreich, wenn Du selbst Deine Kür von hinten nach vorne lernst. Dann kannst Du sie besser behalten, weil Dir die Elemente der Reihe nach immer bekannter vorkommen.

Trainiere den Hund mit und ohne Musik.

Beim Üben mit Hund und Walkman darauf achten, dass Du den Hund nicht anschreist. Der Hund muss auch an die Musik gewöhnt werden.Robin beim Sprungtraining

Versuche zu flüstern, oder Kommandos ohne grosse Mundbewegung zu wählen. Handbewegungen sollten nicht da sein. Du solltest Dich auch unabhängig von Deinem Hund zur Musik bewegen können.

Die Signale musst Du natürlich ein klein wenig vor der Stelle geben, an der sie ausgeführt werden sollen, wenn die Tricks genau zur Musik passen sollen.

Eine Choreographie, die einmal steht und gut trainiert ist, solltest Du nicht mehr gross ändern. Mach lieber eine zweite, die brauchst Du sowieso für die Zugabe ;-)

Trainiere unter jeder Ablenkung, die Dir einfällt. Lärm, Applaus, laute Menschen, laute Hunde, laute Musik, verschiedene Untergründe, drinnen, draussen. Präpariere Euer Team so gut wie möglich für den grossen Augenblick.

Du kannst Requisiten passend zum Stück dazu nehmen, z. B. Stock, Regenschirm, Korb etc.

Passe die Farbe Deiner Kleidung an die Hundefarbe an. Eine helle Hose bei einem dunklen Hund und umgekehrt. Wenn Du ein Kostüm benutzt, sollte der Hund es schon vor dem Auftritt kennen, um Irritationen zu vermeiden. Das Kostüm sollte den Hund in seinen Bewegungen natürlich nicht behindern.

Der Hund wird nicht verkleidet, er trägt höchstens ein schmückendes Halsband.

Versuche herauszufinden wie gross die Tanzfläche ist und wo sich das Publikum befindet. Vielleicht ist es ja möglich, dort schon zu trainieren. Gewöhne den Hund an den Untergrund.

Das Publikum will den Hund sehen, eventuell muss er an Deiner anderen Seite gehen. Drehe den Leuten nicht den Rücken zu. Wiederhole eventuell Tricks in verschiedenen Positionen, damit alle in den Genuss kommen.

Vermeide es, auf einer Linie zu tanzen oder Dich nur in der Mitte der Fläche aufzuhalten. Nutze den Raum aus.

Präpariere Dich für den Auftritt. Nimm ein paar Exemplare der CD und Cassette mit, eventuell auch eigenen Ghettoblaster. Denke an Ersatz-Batterien. Ohne Musik läuft überhaupt nichts.

Lächle, nimm Blickkontakt zum Publikum auf, geh aufrecht. Das ist keine Hundeprüfung sondern Show, Entertainment. Fehler werden Euch verziehen, wenn Ihr sympathisch seid. Ihr seid einzig und allein angetreten um Spass zu haben und diesen Spass mit dem Publikum zu teilen!


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