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Die ganze Sache ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern war eine Idee von Birgit Laser und eigentlich mehr im Scherz gemeint. Trotzdem haben sich gleich einige Leute gefunden, die das versucht haben. Unter anderem auch Luzie und ich und wir waren damit sehr erfolgreich. Das Grundproblem war die schöne Arbeit der Hinterhand. Das heisst, wenn der Hund an der linken Seite geht und der Mensch einen linken Winkel macht, sollte der Hund auf den Vorderpfoten leicht treten, aber die Hinterhand in Richtung Mensch bewegen. Diese Bewegung ist die Grundlage für Rückwärts-um-den-Menschen-Gehen. Und zu beiden Seiten ist sie die Grundlage für den Rückwärts-Slalom. Dann hörten wir von diesem Käsebrett (oder auch als Tortenplatte erhältlich). Das sind zwei runde Holzplatten, die aufeinander liegen, verbunden durch ein Kugellager. Mit Einsatz von Clickertraining ging das ganz fix. Zuerst wurde Luzie geshaped, beide Vorderpfoten auf die oberste Platte zu setzen. Lange Zeit stand sie einfach da, wie ein Cairn-Denkmal. Dann wurde die kleinste Bewegung der Hinterhand eingefangen. Langsam bekam die Übung Schwung. Ich stellte mich neben das Brett und es wurde jede Bewegung zu mir hin bestätigt. Nach zwei weiteren Tagen konnte ich eine ganze Runde gehen und Luzie marschierte auf den Hinterbeinen voller Begeisterung mit. An diesem Punkt setzte ich schon Nun hatten wir unsere Grundlage und alles, was mit dieser Bewegung zusammenhängt, sei es einfaches Winkelgehen, bis hin zum Rückwärtsslalom, gehört heute zu Luzies Lieblingsübungen. Sie macht es sehr schnell und knurrt dabei (bei ihr, wie schon an anderer Stelle gesagt, ein GUTES Zeichen). |
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